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Lettres pastorales / Hirtenbriefe
Noch verbleibende Grenzen überwinden
Wort des Erzbischofs zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung 2011
An diesem 3. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, möchte ich zunächst einen besonderen und herzlichen Gruß richten an unsere Mitbürger und Mitbürgerinnen mit einer Behinderung, aber auch an alle ihre Familien und Freunde. Menschen mit Behinderungen sind ein wichtiger Teil in unseren Gesellschaften und Gemeinschaften. Sie gehören nicht nur allgemein zu unserem Leben, sondern besonders auch zum öffentlichen Leben dazu. Dieser internationale Tag ruft uns das deutlich in Erinnerung. In den vergangenen Jahren wurden diesbezüglich viele Fortschritte in der Welt, in Europa und auch bei uns in Luxemburg gemacht. Dass Menschen mit Behinderung aktive Teile des Arbeitslebens sind und sie auch ihre Freizeit selbst gestalten können, sind nur einige der Ziele, die in den letzten Monaten erreicht wurden. Gemeinsamer EinsatzDennoch – und auch darauf macht uns der internationale Tag aufmerksam – bleibt noch sehr viel zu tun, damit Menschen mit Behinderung ihren vollen Platz in unserer Gesellschaft einnehmen können. Nur wenn wir alle, Menschen mit und Menschen ohne Behinderung, zusammenstehen und uns zusammen einsetzen, können wir eine „bessere Welt für alle“ aufbauen. Mein besonderer Dank gilt deshalb allen, die sich unermüdlich in den Dienst unserer behinderten Mitmenschen stellen und durch die Aktionen an diesem Tag unseren Blick für ihre Rechte, aber auch für die noch bevorstehenden Herausforderungen schärfen. Unsere Sorge für sie, unsere Offenheit für ihre Anliegen und das gemeinsame Engagement von uns allen mögen dazu beitragen, dass auch die noch verbleibenden Grenzen überwunden werden können. Jean-Claude HOLLERICH
Archevêque de Luxembourg . Erzbischof von Luxemburg
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