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10. Januar 2022

Alles Gute kommt von oben

Einweihung einer Solaranlage auf dem Kirchendach in Hënsdref

Während es in Hënsdref draußen in Strömen regnete, wurde „drinnen“ eine Solaranlage eingeweiht. Diese Einweihungsfeier fand im Kirchenraum der Dorfkirche von Hënsdref statt, das in der Gemeinde Lorentzweiler im Zentrum Luxemburgs liegt. Es handelt sich dabei um die erste Solaranlage, die von einer Kirchenfabrik installiert wurde, nachdem der Kirchefong eingeführt wurde.

Diese Installation auf dem Kirchendach mit ihren 92 Hochleistungssolarmodulen hat nicht nur einen Jahresenergieertrag von ca. 28.000 KWh, sondern ermöglicht zudem eine CO2 Ersparnis in 15 Jahren von ca. 258 Tonnen.
Somit wird auch ein Anliegen des päpstlichen Rundschreibens „Laudato Si“ konkretisiert: ein verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen dieser Erde.

In der Pfarrei hatten Kirchenrat und Pastoralrat dies gemeinsam mit dem Dechanten Felix Steichen in Lorentzweiler erkannt. So haben sie jetzt ein sichtbares Zeichen für Nachhaltigkeit gesetzt, das ihrer Vorbildfunktion beim Schutz der Umwelt gerecht werden soll. In der Tat soll Schöpfungsverantwortung in den kirchlichen Strukturen zur Regel werden und nicht die Ausnahme in einzelnen Leuchtturmprojekten darstellen. Der Kirchenrat hat dies hier eindrucksvoll umgesetzt und Dechant Felix Steichen hat weitere konkrete Schritte in diesem Bereich angekündigt.

In seiner Ansprache hat der erzbischöfliche Delegierte Jean-Louis Zeien die symbolische Bedeutung des Projektes hervorgehoben, das in doppelter Hinsicht für eine Pfarrei „Sinn“ macht. Es geht im wahrsten Sinne dabei auch um „Energie von oben“, die ansonsten den Menschen auch in spiritueller Hinsicht an diesem Ort vermittelt werden soll.

Der Segen der Anlage erfolgte durch Kardinal Jean-Claude Hollerich. Mit einer gehörigen Portion Humor fragte er zuerst in der Runde, wie am besten eine solche Solaranlage auf dem Dach zu segnen sei. Und gab auch gleich die Antwort: da es im Moment in Strömen regnete wäre dies wohl das geeignete „Weihwasser“. Zudem hob er hervor, dass auch hier das Prinzip der Regionalität konkretisiert wurde, da mit einem lokalen Handwerksbetrieb zusammen gearbeitet wurde. Kardinal Hollerich lud dazu ein, dieses positive Beispiel der Pfarrei auch an vielen anderen Orten in Luxemburg zu konkretisieren.

Kirchenratspräsident Fernand Boever hob in seiner Ansprache die technischen Daten hervor.

Bürgermeister Jos Roller war mit den Schöffen Marguy Krisch-Hirtt und Arno Mersch ebenfalls präsent und wies abschließend in seiner Rede auf die Vorbildfunktion dieses Projektes hin.

 
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