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12. Januar 2019

Meine Liebe, mein Lieber

Wegweiser zum Sonntag von Wolfgang Fleckenstein (13.1.2019)

Kinder, wie die Zeit vergeht! Wer kennt nicht diesen Spruch, der auf die Kürze der Lebenszeit anspielt.

Doch warum heißt es eigentlich „Kinder“, wie die Zeit vergeht?

Erst wenn die Phase des Kindseins eine gewisse Zeit zurückliegt, macht der Ausspruch wirklich Sinn.

Wenn wir noch Kinder sind, spielt die Zeit keine entscheidende Rolle. Kinder leben im Jetzt.

Doch warum ist das möglich oder warum verlieren wir mit der Zeit diese Unbekümmertheit?

Zugegeben nur im Idealfall sind Kinder deshalb so unbeschwert, weil sie sich geliebt wissen.

Es sind vor allem die Mütter, die ihren Kindern sagen und zeigen, wie sehr sie lieben.
In meinen Kindertagen hatte mein Großvater auch noch so einen Ausspruch für mich: „Du bist mein Knecht.“

Ein Knecht ist ja eigentlich ein Diener. Aber für mich war ganz klar, mein Großvater sagte damit zu mir: „Du bist mein Lieber“.

Bei der Taufe Jesu sagt eine Stimme aus dem Himmel: „Du bist mein geliebter Sohn.“ Und die göttliche Stimme setzt noch eins drauf: „Du gefällst mir.“

Es ist wie eine ausdrückliche Verstärkung, damit auch niemand auf die Idee kommt, sich verhört zu haben.

Wann haben Eltern das letzte Mal dieses lebensermutigende Wort gesagt bzw. gehört? „Du bist meine geliebte Tochter und du bist mein geliebter Sohn, du gefällst mir.“
Bei solchem Zuspruch vergessen wir alle unser Alter und werden wieder wie Kinder.

Quelle: wort.lu

Wolfgang FLECKENSTEIN
wolfgang.fleckenstein lsrs.lu
 
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