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Eglise 2005 / Kirche 2005
Zeitlicher Verlauf der Pastoralinitiative „Kirche 2005“
1991: Die Einsetzung einer neuen kirchlichen Struktur - den Pastoralregionen - macht die Notwendigkeit deutlich, diese neugeschaffenen Strukturen auch mit neuem Leben, mit einem neuen Geist zu füllen. 1994: Ausgangspunkt der Überlegungen, einen diözesanen Prozeß einzuleiten, bildet der Wunsch nach einer Vertiefung des Glaubens sowie einer Erneuerung des kirchlichen Lebens an der Schwelle des dritten Jahrtausends. März 1996: Veröffentlichung einer ersten, kleineren Broschüre mit einer Reihe von Texten und Anregungen zum Gespräch. Muttergottesoktave 1996: Unter dem Leitwort: „Kirche 2005. Unterwegs: mit Jesus Christus - miteinander - für die Menschen“ gelangt während der Muttergottesoktave das Vorhaben einer pastoralen Initiative in der Erzdiözese Luxemburg erstmals in die Öffentlichkeit. November 1996: Den neugewählten Pfarräten, die sich am Grab des hl. Willibrord in Echternach versammeln, werden die Anliegen der Pastoralinitiative im besonderen anvertraut. Sie werden um Mitarbeit und Unterstützung in ihren jeweiligen Pfarreien gebeten. 1. Etappe: Der erste KonsultationsprozeßJanuar 1997-August 1997: Die Pastoralinitiative erreicht die breite Basis durch die Einsetzung einer eigenen Diözesankommission „Kirche 2005“. Sie soll den pastoralen Prozeß intensiv vorantreiben und begleiten. Es werden Beratungen auf allen kirchlichen Ebenen angeregt. Echos, Anregungen und Kritiken zu kirchlichen Themen sollen an die Kommission „Kirche 2005“ gesandt werden. Ein zur Reflexionshilfe eigens ausgearbeiteter Fragebogen mit „9“ Fragen fand große Verbreitung. 700 Rückmeldungen erreichen das Sekretariat der Kommission „Kirche 2005“ - davon 600 von Einzelpersonen und 100 von Pfarräten sowie von anderen Gruppen und Zusammenschlüssen. 2. Etappe: Auswertung des MaterialsAugust 1997-Dezember 1997: Sichtung und redaktionelle Verarbeitung der eingetroffenen Stellungnahmen. Die Herausgabe einer Arbeitsvorlage mit einer Zusammenschau aller Reaktionen, die aus diesem ersten Konsultationsprozeß hervorgegangen sind, wird vorbereitet. Februar-März 1998: Erscheinen der „Zwischenbilanz Kirche 2005“ in deutscher und französischer Sprache. 3. Etappe: Der zweite KonsultationsprozeßMärz 1998-Oktober 1998: Mit dem Erscheinen der „Zwischenbilanz“ wird eine zweite Umfrage eingeleitet, die sich nun ausschließlich an kirchliche Gruppen (Pfarräte, religiöse Gemeinschaften usw.) richtet. Die Diskussionen werden auf sechs Schwerpunktbereiche eingegrenzt: Zukunft des Glaubens, Diakonie, Jugend und Kirche, Kirche in der Welt, Liturgie und Seelsorge. 4. Etappe: Erneute Auswertung des Materials und erste Vorbereitungen zur DiözesanversammlungDie zweite Umfrage erbrachte weitere 52 umfangreiche Stellungnahmen. Ihr Inhalt ist in die Arbeitsvorlagen der Diözesanversammlung mit eingeflossen. Seit November 1998 wird die Diözesanversammlung durch die Erstellung von sechs (vorläufigen) Arbeitsvorlagen zu den Schwerpunktbereichen intensiv vorbereitet. 5. Etappe: DiözesanversammlungZusammenkunft von 123 Delegierten aus allen Bereichen des kirchlichen Lebens und den fünf Pastoralregionen. Sie sollen in mehreren Vollversammlungen während des Jahres 1999 bis Anfang 2000 über Prioritäten und Schwerpunkte für das kirchliche Leben und Handeln der Zukunft verbindlich beraten. Marianne HUBERT
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