Gott schuf den Menschen nach seinem Abbild, als Abbild Gottes schuf er ihn.
Diese biblische Aussage hat für uns, als in einer christlichen Menschenrechtsbewegung engagierte Frauen und Männer, eine fundamentale Bedeutung: Wenn jeder Mensch nach Gottes Ebenbild erschaffen ist, ist jeder Angriff auf die Würde des Menschen unannehmbar.
Wir sind aufgefordert, wachsam zu bleiben und zu protestieren, dort wo unmenschliche und erniedrigende Behandlungen drohen, mag dies in Gewaltakten wie Folter oder durch Rassismus und Diskriminierung geschehen. Wir sind aufgerufen, den Gefolterten unsere Hilfe und Unterstützung zu bewilligen, in dem wir ihnen Schutz und Fürsprache, sowie Aufnahme gewähren.
Das Evangelium fordert unsere Solidarität und Verantwortung gegenüber Verfolgten und Gefolterten, in dem wir uns nicht zuletzt politisch für sie einsetzen durch Fürsprache und Protest.