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![]() Die katholische Kirche anerkennt das Leid der Opfer sexualisierter Gewalt.
Angesichts des Leids, das den Opfern sexualisierter Gewalt durch Vertreter der Kirche zugefügt wurde, hat der Erzbischof von Luxemburg, Jean-Claude Hollerich am 1. Februar 2012 folgende Entscheidungen getroffen: Als Zeichen des präventiven Einsatzes für Kinder und Jugendliche wird das Projekt „Centro de Ação Comunitária esperança do Futuro“ im Armenviertel Morro São Carlos in Rio de Janeiro (Brasilien) in einer Höhe von 50.000 € unterstützt. Mit diesem Geld wird einer lokalen Vereinigung geholfen, die Kindern und Jugendlichen mitten in einer von Armut und Drogenkrieg beherrschten Welt einen geschützten Ort anbietet, an dem sie Nachhilfeunterricht und Freizeitbeschäftigungen erhalten. In den Fällen, in denen Opfer sexuellen Missbrauchs eine materielle Leistung in Anerkennung des Leids beanspruchen, aber wegen der eingetretenen Verjährung kein strafrechtlich durchsetzbarer Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld besteht, kann eine materielle Leistung gewährt werden. Eine derartige Leistung soll der Täter persönlich erbringen. Sollte dieser aus unverständlichen Gründen diese Leistung verweigern, wird die katholische Kirche diese bis zu einem maximalen Betrag in Höhe von 5.000 € erbringen. Der Betrag wird unabhängig von der Erstattung von Kosten für die Therapie übernommen. Eine unabhängige Kommission prüft die Ansprüche und entscheidet über die zu erbringenden Leistungen. Ihr gehören an: Herr Marc Fischbach, Vorsitzender, Frau Marianne Rodesch-Hengesch, Herr Jean-Paul Schmit, Herr Camille Schroeder und Frau Monique Wirion. Nouvelles du monde - Weltnachrichten
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