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Den emeritéierten Äerzbëschof . L’Archevêque émérite  
4. Mai 2014

Mgr Fernand Franck zum achtzigsten Geburtstag

Am 6. Mai 2014 wurde Mgr Fernand Franck, emeritierter Erzbischof von Luxemburg, achtzig Jahre alt

Der emertierte Erzbischof Mgr Fernand Franck zusammen mit Papst Franziskus bei einem Besuch im Vatikan im Februar 2014. (Foto: Servizio Fotografico de „L’Osservatore Romano“)

Am 6. Mai 2014 wurde Mgr Fernand Franck, emeritierter Erzbischof von Luxemburg, achtzig Jahre alt.

Geboren am 6. Mai 1934 in Esch-Alzette, trat der junge Fernand Franck ins Priesterseminar ein und wurde am 29. Juni 1960 in Münster, wo er auch seine Studien absolviert hatte, zum Priester geweiht. Vikar in Differdingen-Foussbann (1960-71), dann Pfarrer in Clausen (1971-77), wurde er 1977 nach Rom berufen, als Generalsekretär zunächst des Päpstlichen Missionswerkes der Glaubensverbreitung und ab 1988 zusätzlich des Apostel-Petrus-Werkes. Am 21. Dezember 1990 wurde er zum (zweiten) Erzbischof von Luxemburg ernannt, die Bischofsweihe erfolgte in der Kathedrale am 2. Februar 1991 durch seinen Vorgänger Jean Hengen. Getreu seiner bischöflichen Devise „Ut unum sint (Damit sie eins seien)“ war ihm die Einheit der Kirche ein Hauptanliegen, dies im Hinblick sowohl auf seine Diözesanen und Mitarbeiter/innen als auch die Beziehung zur Weltkirche. Mgr Franck förderte die Priesterausbildung und das Laienengagement, schuf einen Bischofsrat, baute die Bistumsstrukturen aus, ordnete die Territorialpastoral im kooperativen Sinn durch Schaffung von fünf Pastoralregionen neu und fasste die 274 Pfarreien in 57 Pfarrverbänden zusammen.

In seiner Amtszeit wurden 1997/98 zwei Konventionen mit dem Staat geschlossen, um sowohl den Religionsunterricht in den Primärschulen neu aufzustellen als auch die staatlich besoldeten Kultusposten neu zu organisieren. An Aschermittwoch 2000 formulierte er eine historische Vergebungsbitte der Luxemburger Kirche. Es folgten eine große Diözesanversammlung („Kirche 2005“) sowie daran im Anschluss diverse Pastoralinitiativen. Neben seinen thematischen Hirtenschreiben zur Fastenzeit, setzte er sich gesellschaftspolitisch im Rahmen von Gesetzesnovellierungen auseinander mit eingetragenen Lebenspartnerschaften, Schwangerschaftsabbruch und Euthanasie. Mgr Franck zeigte sich als kluger und umsichtiger Hirte, der mit Augenmaß und Sachverstand an die Dinge heranzugehen wusste. Das ihm angeborene Pflichtbewusstsein verbindet er mit tiefer Menschlichkeit, Leutseligkeit und Humor.

Seit dem 16. Oktober 2011, als er Erzbischof Jean-Claude Hollerich SJ zu seinem Nachfolger weihte, ist er im Ruhestand. Mgr Franck ist Ehrendoktor der Sacred Heart University in Luxemburg (2003) und Ehrendomherr der Hohen Domkirche zu Trier (2011). Seit 1994 leitet er als Großprior die luxemburgische Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem, seit 2006 steht er als 
Präsident der Kaiser-Karl-Gebetsliga für den Völkerfrieden vor.

Dem Jubilar entbietet cathol.lu mit der ganzen Luxemburger Kirche allerbeste Glück- und Segenswünsche zum runden Geburtstag. Ad multos multos annos!

Georges HELLINGHAUSEN

Gratulatiounsmessage vum Äerzbëschof Jean-Claude Hollerich

Am Numm vun der Lëtzebuerger Kierch an a mengem perséinleche Numm wëll ech mengem Virgänger am Bëschofsamt, dem Monseigneur Fernand Franck, eis bescht Gléckwënsch fir säin 80. Gebuertsdag iwwermëttelen, deen Hien haut Dënschden, 6. Mee, feiere kann. Op dësem Dag wëlle mir eis och mat grousser Dankbarkeet un all dat erënneren, dat de Mgr Franck eis an eiser Kierch geschenkt huet, besonnesch an deene méi wéi 20 Joer, wou Hien der Äerzdiözes virstoung. Ech wënschen Him an eiser aller Numm vill weider schéi Joren bei gudder Gesondheet an dem Herrgott säi räichste Seegen.

Jean-Claude Hollerich
Äerzbëschof vu Lëtzebuerg

 
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