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Di fréier Bëscheef . Les évêques précédents  
8. Februar 2011

Pierre Nommesch

(1920-1935)

Dritter Bischof von Luxemburg wurde der Bettemburger Dechant Petrus Nommesch, nach einer langen Sedisvakanz, welche durch die Infragestellung der Eigenstaatlichkeit Luxemburgs im Anschluss an den „Armistice“ bedingt war. Nommesch wurde zum Bischof der Versöhnung und des Einvernehmens zwischen Staat und Kirche: Der Schulkonflikt erhielt 1921 eine zufriedenstellende Lösung, so dass die seit 1912 in die Pfarreien verlegte Religionsunterweisung wieder im öffentlichen Unterricht ihren Platz fand. Kirche und Staat stehen seither in freundschaftlichem und heute partnerschaftlichem Verhältnis zueinander. Bekenntnis zu Dynastie und Luxemburger Eigentraditionen, Romorientierung (Wallfahrten in die Ewige Stadt, Feier der Papstkrönungstage) und Marienverehrung (Erweiterungsbau der Kathedrale, 1935 in Angriff genommen) blieben unter seinem Episkopat wichtige Lebensadern des Luxemburger Katholizismus. Weitere prägnante religiös-pastorale Schwerpunkte seiner Amtszeit: Eucharistischer Nationalkongress 1924, Förderung der Herz-Jesu-Verehrung, Neubau des Priesterseminars auf Limpertsberg 1930, Zusammenfassung des Vereinswesens in der belgisch inspirierten Katholischen Aktion um und nach 1930.

Georges HELLINGHAUSEN
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