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6. November 2018

D’Sonndesmass gëtt vun Iechternach iwwerdroen

Dëse Sonndeg live um 10.30 Auer aus der Basilika a Replay op cathol.lu

D’Sonndesmass gëtt e Sonndeg, den 11. November, um 10.30 Auer aus der Basilika vun Iechternach iwwerdroen. De Basilikachouer Eechternoach séngt ënnert der Leedung vum Marc Juncker, op der Uergel begleet de Jos Majerus. Solistin ass d’Monique Heinisch-Scheuer.

Basilika-Chor Echternach

Seit 1854 steht der Basilika-Chor bzw. sein Vorläufer, die Chorale Ste-Cécile, im Dienste der Pfarrei und der Stadt Echternach. Schon von 1836 bis 1842 hatte es einen Gesangchor der Pfarrkirche Echternach gegeben (“Pfarrkirche” war St Peter-und-Paul; die Reste der Basilika waren damals dem Verfall preisgegeben). Auch 1854 konnte der Cäcilienverein nur in der Pfarrkirche auf dem Hügel singen. 1868 wurde die neu errichtete Basilika geweiht.

In den 1930er Krisenjahren schrumpfte die Mitgliederzahl; während der Kriegsjahre 1940-45 war der Chor in der Öffentlichkeit zur Stille verurteilt, und Ende 1944 wurde die Basilika größtenteils zerstört. Doch nach der Rückkehr aus der Evakuation im Frühling des Jahres 1945 wurde gleich wieder gesungen – in der unversehrten Krypta. 1953 wurde die wieder aufgebaute Basilika konsekriert, und auf der geräumigen Empore begleitete eine mächtige Klais-Orgel die beachtliche Sängerzahl, die allerdings bis 1969 auf nur mehr 31 Sänger zurückging (bis jetzt gab es keine Sängerinnen im Chor).

In jenem Jahr wurden zum ersten Mal Frauen in den Chor aufgenommen, und man konnte sich als “gemischter Chor” nun auch an größere klassische Werke heranwagen. Marcel Weber, seit 1959 Titularorganist, schlüpfte unerwartet in die Doppelfunktion “Organist und Chorleiter”, als Notar Joseph Hoffmann, begeisterter und begabter Amateurorganist, in den Hochämtern bereitwillig die Orgel spielte. Diese sehr glückliche Symbiose endete mit dem Tode von Jos. Hoffmann Ende 1983 bzw. von Marcel Weber Anfang 1986. Ab 1986 besetzte Jean-Marie Kieffer, Musik- und Religionslehrer am Lycée Classique d’Echternach, die Organistenstelle. Ihm folgte 2014 Paul Kayser und ab September 2018 ist Jos Majerus der neue Titularorganist. Seit 1986 ist Marc Juncker, Ehrendirektor der Regionalen Musikschule der Stadt Echternach, der Dirigent des Basilikachores.

Es folgten nun, mit wenigen Ausnahmen, jährliche Konzerte mit bedeutenden geistlichen Chorwerken. Verschiedene Konzerte wurden zusammen mit befreundeten Chören oder der Echternacher Stadtmusik aufgeführt, und einige Schallplatten und CDs produziert.

Suivéiert d’Mass e Sonndeg am Live-Stream hei

De musikalische Programm vun der Mass

Entrée: Uergel Improvisation sur «Statuit»
Agangslidd Statuit Chant grégorien
Kyrie Choral-Messe F dur Anton Bruckner
Gloria Choral-Messe F dur Anton Bruckner
Nach der 1. Lesung Kündet den Völkern M 912,4
Nach der 2. Lesung Alleluia René Ponchelet
Credo III Chant grégorien
Gowelidd O helleg Ierd Max Menager
Sanctus Choral-Messe F dur Anton Bruckner
Vater unser Pater noster grégorien
Agnus Dei Choral-Messe F dur Anton Bruckner
Kommuniounslidd Panis Angelicus César Frank
Schlusslidd Schau, heil’ger Apostel Magnificat
Sortie: Uergel Toccata Decima Georg Muffat

Chouer: Basilikachouer Eechternoach
Dirigent: Marc Juncker
Organist: Jos Majerus
Solistin: Monique Heinisch-Scheuer

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