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8. Januar 2018

Nach einem historischen Jahr optimistisch voranschreiten

Erzbischof Jean-Claude Hollerich lud Klerus, Ordensleute, hauptamtliche Mitarbeiter und Katechetinnen zum Neujahrsempfang

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Sehr zahlreich hatten sich Mitglieder des Klerus, Ordensleute sowie hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirche auf Einladung von Erzbischof Jean-Claude Hollerich am Montagnachmittag zum traditionellen Neujahrsempfang im Bischofshaus eingefunden. Unter den Gästen befanden sich auch Mgr. Augustine Kasujja, Apostolischer Nuntius für Belgien und Luxemburg, sowie Dom Michel Jorrot, Abt von Clerf.

Das vergangene Jahr werde sicher als „historisch“ in die Kirchenchronik eingehen, betonte Generalvikar Leo Wagener eingangs mit Blick auf die Territorialreform 2016 in der Erzdiözese sowie auf die Einführung der Pfarrkatechese. Die ersten Erfahrungen mit der Katechese seien sehr ermutigend und bereichernd, so der Generalvikar; auch die Teilnehmerzahlen mit mehr als 8.000 eingeschriebenen Kindern in den verschiedenen Zyklen - bzw. 24 Prozent der Grundschüler - hob er positiv hervor.

Kirchenfonds: Informationsversammlungen im Februar

Mit Blick auf 2018 ging Leo Wagener auf die imminente Einrichtung des Kirchenfonds sowie eines Übergangsregimes ein und stellte für Anfang Februar Informationsversammlungen für den Klerus und die Kirchenfabriken in Aussicht. Die Komplexität des Kirchenfonds stehe für den dezentralen Charakter des Fonds, so der Generalvikar, der auf kollegiale Mitarbeit des Klerus und aller Mitarbeiter hoffte. Eine Herausforderung sei es in diesem Zusammenhang nun sowohl die „Comités de gestion pastorale“ (CGP) als auch die Pastoralräte in den Pfarreien mit Ehrenamtlichen zu besetzen.

Im Namen der Mitglieder des Klerus, der Ordensleute, der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Titularkatechetinnen und -katecheten wünschte der Generalvikar dem Erzbischof alles Gute und eine gute Gesundheit für 2018, stünden doch neben den Aufgaben auf diözesaner Ebene auch internationale Ereignisse auf der Agenda, so u.a. die Bischofssynode zum Thema der Jugend im Oktober in Rom.

Erzbischof Jean-Claude Hollerich bedankte sich seinerseits für die an ihn gerichteten Worte und begrüßte in diesem Jahr besonders alle hauptamtlichen Katechetinnen und Katecheten.

Er dankte ihnen herzlich dafür, dass sie die neue Mission angenommen haben, den Glauben weiterzugeben und das Evangelium zu verkünden. Statt einer Vergangenheit, die es nicht mehr gebe, nachzutrauern, gelte es die Zeichen der Zeit zu sehen und mit Gottes Hilfe entschlossen voranzuschreiten.

Dank der neuen Pfarrkatechese, die der Erzbischof als ein Schlüssel für die Kirche bezeichnet, könne diese wieder spirituell wachsen.

Ein neuer Aumônier für die Jugendpastoral und Priesterweihen in der Erzdiözese

Der Erzbischof ließ die Gelegenheit nicht ungenutzt, um allen Anwesenden zwei gute Nachrichten mitzuteilen: zum einen habe die Diözese in der Person von Michel Remery (unser Foto) einen neuen Geistlichen, der nach Ablauf seines Mandats als Untersekretär des Rates der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) nach Luxemburg gekommen ist und zum neuen Aumônier der Jugendpastoral ernannt wurde; zum anderen kündigte er an, dass die Priesterweihen in Luxemburg künftig während der Oktave am Hochfest der Trösterin gefeiert werden.

Dom Michel Jorrot OSB teilte seinerseits mit, dass zwei Diakone der Abtei Clerf am kommenden 24. Juni zu Priestern geweiht werden, auch dies ein Zeichen für die Vitalität der Kirche in Luxemburg.

Der Erzbischof wünschte abschließend allen Anwesenden alles Gute und Gottes reichen Segen für 2018.

 
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