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22. August 2018

Feierliche Roukiprëssessiunn als Abschluss der Bildchenswoche

„Bitt für die ganze Christenheit“

Seit wann genau die Muttergottes am Ort ‚Läächen‘ verehrt wird, vermag niemand mit Sicherheit zu sagen. Die Legende übermittelt verschiedene Versionen über die Auffindung der 35 cm grossen Marienstatue aus Lindenholz, die auf dem linken Arm das gekrönte Jesuskind trägt und in der rechten Hand ein Zepter.

Fest steht jedoch, dass vor genau 170 Jahren, im Bonzelbärig, hoch über dem heutigen Stausee, die Bildchenskapelle errichtet wurde und dass seitdem zahlreiche Gläubige zum
Gnadenbild pilgern, um hier Trost, Stärke und Linderung der Not zu suchen.

Bei dem feierlichen Hochamt, welches am Morgen unter dem Vorsitz von Erzbischof Jean-Claude Hollerich zelebriert wurde, bereiteten sich die Gläubigen auf den nachmittäglichen Pilgerweg vor. Unter der Anrufung:“O Maria, zu dir kommen wir, Hilfe und Gnade begehren wir“ und „Oh Mutter der Barmherzigkeit,bitt für die ganze Christenheit“ fand die Bildchen-Schlussprozession statt.

Angeführt von der Polizei, der ‚Veiner Stadmusik‘ und der Chorale Trinitaire folgte, umgeben von den Messdienern, der recht gut vertretene Klerus, zu dem dieses Jahr neben Pfarrer Jeannot Gillen der Dekanatsdechant Martin Molitor, sowie die Pfarrer Léo Kirch, Romain Gillen, Marco Wehles, Carlos Romario, Fränz Müller, Patrick Müller, sowie Generalvikar Léon Wagener und Erzbischof Jean-Claude Hollerich zählten.

Mitglieder der Jungsodalen trugen den Baldachin, der die abwechselnd von einzelnen Geistlichen getragene Monstranz beschirmte. Dahinter folgte das Standbild des Hl. Rochus und die Bildchensstatue, die von den ‚ Fraen a Mammen‘ der Pfarrei geschultert wurde.
Unterwegs wurde der sakramentale Segen am Justizkreuz, an der Kapelle oberhalb der Jugendherberge, bei der Fatima Gedenkstätte im Waldweg sowie vor der Bildchenskapelle erteilt.

Ihren Ausklang fand die Bildchensoktave mit einer feierlichen Andacht in der Trinitarierkirche, die von der Chorale Trinitaire begleitet an der Orgel von Nikola Echertova musikalisch gestaltet wurde.

Die kleine Muttergottesstatue hat seit heute wieder ihren Platz in der Bildchenskapelle eingenommen, wo von Mai bis November jeden Mittwoch um 15 Uhr die heilige Messe gefeiert wird.

Gaby Heger
 
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