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22. Oktober 2017

„Tu es Petrus“ auf solidem luxemburgischen Klangteppich

Die Maîtrise der Kathedrale singt erstmals im Petersdom / Fotoimpressionen aus Rom

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Höhepunkt der Romreise der Maitrise war zweifelsohne die musikalische Gestaltung einer Eucharistiefeier im Petersdom am Sonntag, dem 22. Oktober. Zum ersten Mal in der 173-jährigen Vereinsgeschichte hatte der Luxemburger Domchor den Privileg in San Pietro auftreten zu dürfen.

Auf dem Programm standen ausschliesslich Werke des Komponisten Domenico Bartolucci bis auf eine kleine Ausnahme: ein „Halleluja“ aus der Feder von Rene Ponchelet, Bartolucci-Schüler und langjähriger Dirigent der Maitrise, der 1966 den Domchor erstmals nach Rom führte.

Unter der Leitung von Marc Dostert stimmten die Sängerinnen und Sänger freudig in das „Laudate Dominum“ ein. An der Orgel fungierte Domorganist Paul Breisch.

Passend zum Gedenktag des Heiligen Johannes Paul II., der am 22. Oktober gefeiert wird, brachten die Mitglieder der Maitrise einen vierstimmigen „Tu es Petrus“ von Domenico Bartolucci zu Gehör - jener Einsetzungstext über Petrus als Nachfolger Christi, der in der Kuppel des Petersdomes abgebildet ist. So stieg jener Text in schillernden Klangfarben in die Michelangelo-Kuppel empor, dank einer Luxemburger Maitrise, die mit Herzblut und Würde die Partitur interpretierte.

Am Schluss der Messfeier beglückwünschte der Hauptzelebrant, der von vier luxemburgischen Geistlichen umgeben war, die Luxemburger Gäste für die Qualität des Gesangs, die der Capella Sistina ebenbürtig sei. Ein schönes Kompliment für die musikalischen Botschafter aus Luxemburg.

Vitamin B(artolucci) erfolgreich eingeimpft: Viel Lob und standing ovations für die Maîtrise der Kathedrale am Samstagabend in Rom

Die Gäste aus Luxemburg wussten beim Konzert im Rahmen des 100. Geburtstag des Komponisten Domenico Bartolucci in der Basilika Santa Croce in Gerusalemme zu überzeugen.

Vor einem zahlreich erschienenen Publikum gab es seitens des Veranstalters Anerkennung für die Leistung des Luxemburger Domchores. Die Sänger rund um Dirigent Marc Dostert hätten den Stil Bartoluccis aufs gültigste verinnerlicht. Der Vorsitzende der Fondazione Bartolucci gratulierte zu der gelungenen Wahl des Programms. Sehr selten aufgeführte Werke seien durch die Maitrise zu Gehör gekommen. Und auch die italienische Aussprache hätten die Luxemburger beherrscht, so Dr. Alessandro Biciocchi in seiner Dankesrede.

Der grossartige Auftritt der Maitrise mit auserlesenen Werken des Komponisten Domenico Bartolucci, gepaart mit einigen der schönsten luxemburgischen Hymnen zur Ehre der „Consolatrix Afflictorum“, hat dem Chor erneut eine Einladung nach Rom seitens der Fondazione Bartolucci beschert. Auch die Familie des Komponisten zeigte sich durch die Interpretation des Domchores sehr berührt. Seit dem Tod des Kardinals Bartolucci habe man das „Crux fidelis“ – mit der Solistin Noemie Desquiotz-Sunnen – nie mehr so schön erklingen gehört als am gestrigen Abend in Santa Croce in Gerusalemme, wo die Kreuzreliquien verehrt werden.

Dem Lob schloss sich ebenfalls Präses Tom Kerger an, der die Maitrise nach Rom begleitet. Ein unvergesslicher Konzertgenuss für die Zuhörer und ein schönes Erlebnis für die Sänger und den Dirigenten Marc Dostert, der mit viel Geschick der Maitrise das Vitamin B(artolucci) erfolgreich eingeimpft hat.

Marc Jeck (Rom)

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Marc JECK
 
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