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24. März 2020

Dringender Aufruf zur Solidarität bei der Bekämpfung des Coronavirus

Coronavirus-Pandemie: Caritas Luxemburg zur Situation derjenigen Menschen, die besonders anfällig sind und am Rande der Gesellschaft stehen

In dieser schweren Zeit können diejenigen Personen, die von Caritas Luxemburg begleitet werden, weiterhin auf Unterstützung der Hilfsorganisation zählen. Die Mitarbeiter bleiben mobilisiert, um ihnen zu helfen. Sozialarbeiter, Pädagogen, Psychologen und Streetworker stehen unermüdlich an der Seite der Obdachlosen, Flüchtlingen und anderen Menschen in prekären Lebenssituationen, um ihnen weiterhin die Unterstützung und Beratung zu geben, die sie mehr denn je benötigen. Die so genannten Risikopersonen werden wegen der Ansteckungsgefahr mit besonderer Aufmerksamkeit betreut. Außerdem werden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die soziale Isolation der betreuten Personen zu verringern, die in normalen Zeiten sowieso sehr isoliert sind. Flüchtlinge, die in den von Caritas Luxemburg verwalteten Unterkünften betreut werden, erhalten weiterhin alle notwendige Unterstützung. Was die Obdachlosen betrifft, so können sie einen zusätzlichen Monat in der im Rahmen der „Wanteraktioun“ eingerichteten Nachtunterkunft bleiben.

Auf internationaler Ebene sind in den letzten Tagen in Syrien die ersten Fälle des Coronavirus aufgetreten. In den Flüchtlingslagern wird die Pandemie wahrscheinlich Tausende von Toten verursachen. Nach der Ausbreitung des Virus in Syrien erwartet Caritas Luxemburg dramatische Konsequenzen in vielen anderen armen Ländern, in denen sie humanitäre und Entwicklungsprojekte unterstützt. Die Gesundheitsinfrastrukturen, die bereits prekär oder nicht vorhanden sind, werden nicht in der Lage sein, angemessene oder ausreichende Gegenmaßnahmen zur Pandemie zu ergreifen. Die Bedürfnisse, insbesondere im Bereich der Gesundheit, werden daher in den kommenden Wochen explodieren. Caritas Luxemburg bereitet sich bereits vor, indem sie vorbeugende Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus einführt und wird auf die dringlichsten Bedürfnisse reagieren, wenn diese auftreten.

„Unsere Mission war es immer, an der Seite der Schwächsten zu stehen. Wir müssen alles tun, um heute noch mehr als bisher an ihrer Seite zu sein. Diese Krise erfordert von uns allen mehr Solidarität als je zuvor“, erklärt Marie-Josée Jacobs, Präsidentin von Caritas Luxemburg.

Die Coronavirus-Krise hat enorme und unvorhergesehene finanzielle Auswirkungen für Caritas Luxemburg. Die Bedürfnisse sind vielfältig: gesundheitliche, lebensmittelbezogene, psychologische, finanzielle, Wohnungsbeihilfen... Täglich tauchen neue Probleme auf, auch wenn die Krise nur am Anfang steht.

Caritas Luxemburg startet daher einen Spendenaufruf. Menschen, die die am stärksten gefährdeten Menschen im Zusammenhang mit der aktuellen Coronavirus-Pandemie unterstützen möchten, können dies tun durch eine Spende per Überweisung auf das Konto der Caritas Luxemburg (CCPL) IBAN LU34 1111 0000 2020 0000 oder via www.caritas.lu.

 
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