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13. November 2017

Mit Willibrord vernetzt bleiben

Die „Lëtzebuerger Messdiener“ pilgerten zu ihrem zweiten Patron und feierten mit Erzbischof Hollerich eine Pilgermesse im Rahmen der Willibrordusoktav

Foto: René Scho

Im Rahmen der diesjährigen Willibrordusoktav, die unter dem Motto „Fäert net – ECH si bei Iech“ stand, waren am vergangenen Samstag die Messdiener aus dem Großherzogtum zum Grab des zweiten Patrons der „Lëtzebuerger Massendénger“ nach Echternach gepilgert. Die Altardiener aus den verschiedenen Regionen des Landes hatten sich um Erzbischof Jean-Claude Hollerich versammelt, um in der Basilika einen Gottesdienst zu feiern.

Der Oberhirte der katholischen Kirche in Luxemburg freute sich mit den Ministranten Eucharistie feiern zu dürfen und dies an einem gewichtigen Ort für die Kirche in Luxemburg – und für die Luxemburger Messdiener. „De Willibrord hält d’Hand iwwert Iech an dat brauche mir“, sagte der Erzbischof zu Beginn der Messfeier.

Anstelle der Predigt wurde den anwesenden Ministranten das Leben des Heiligen Willibrord anhand von verschiedenen Symbolen wie Bibel, Wasser, Steine, Stab und Mitra veranschaulicht. Olivier Nilles und Sidney Scho präsentierten die wichtigsten Lebensdaten des Landesapostels während Diözesanseelsorger Jean-Pierre Reiners die Bedeutung von Willibrords Zeugnis für unsere Zeit unterstrich. „Wa mir de Willibrord als Virbild huelen, da gi mir lieweg Steng vun eiser Kierch“, betonte Jean-Pierre Reiners, der die Altardiener ermutigte, Jesus Christus treu zu bleiben und stets zusammen zu stehen.
Die Geistlichen Francis Erasmy, Charles Bremer und Jean-Pierre Reiners waren mit dem Erzbischof vor den Altar getreten. Luc Nilles leitete die Gesänge während Paul Kayser an der Klais-Orgel fungierte.

„Click To Pray“

Vor dem feierlichen Schlusssegen wurde den jungen Gläubigen eine App vorgestellt mit dem Titel „Click To Pray“. Es handelt sich dabei um ein von Papst Franziskus initiiertes
weltweites Gebetsnetzwerk. Diese App ermöglicht, „zusammen mit Millionen von Menschen auf der ganzen Welt für die monatlichen Gebetsanliegen des Papstes zu beten, bei denen es um die Herausforderungen der Menschheit geht“. Erzbischof Hollerich ergänzte, dass es nicht ausreiche, nur die App herunterzuladen, sondern auch mit einem „Klick“ zu aktivieren – und zu beten.

Während des Auszugs stimmten alle in jenes Willibrord-Lied ein, das vergangene Woche in Echternach von den Pilgern aus allen Teilen des Landes täglich gesungen wurde: „Schau heilg’er Apostel, o Willibrord“. Die Altardiener zogen vor die Grabstätte ihres zweiten Patrons, verneigten sich vor dem geschmückten Marmorsakrophag und erhielten ein kleines Andenken an die diesjährige Pilgerfahrt nach Echternach.

Im Dokumentationszentrum luden die Echternacher Messdiener zu einem symaptischen Umtrunk ein, bevor im Vereinssaal den Teilnehmer ein Mittagessen serviert wurde.

Marc JECK
 
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