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Jugendpastoral . Pastorale des jeunes  
5. Januar 2016

Der Mut der Barmherzigkeit

Luxemburger Jugendliche nahmen am 38. Taizétreffen vom 28.12. bis 1.1. in Valencia teil

„El alma que anda en amor, ni cansa ni se cansa“ (Die Seele, die in der Liebe bewegt, wird nicht müde oder überdrüssig – Hg. Johannes von Kreuz). Dies ist eines der Lieder, das wir immer wieder in Valencia (Spanien) beim 38. europäischen Taizétreffen singen durften. Dieses Treffen stand vom 28. Dezember bis 1. Januar unter dem Motto: „Der Mut der Barmherzigkeit!“

Foto: Edith Weber-Sinner

25.000 junge Menschen, darunter 8 junge Leute aus Luxemburg – Vertreter der Jugendpastoral und des Lisel asbl – und 2 Begleiter, waren nach Valencia gereist um mit den Brüdern aus Taizé zusammen zu beten, zu singen und besonders anhand von Bibeltexten über das Thema der Barmherzigkeit nachzudenken. Untergebracht waren wir in Gastfamilien in Alzira, einer kleinen Stadt etwa 35 km südlich von Valencia. Mit großer Freundlichkeit haben diese Familien uns aufgenommen und uns umsorgt mit allem was wir brauchten.

Drei mal am Tag luden die Taizébrüder ein, um über verschiedene Bibeltexte im Gebet nachzudenken. Dazu kamen 5 Vorschläge, die in verschiedenen Workshops und Kleingruppen bearbeitet werden konnten:

1. Auf Gott vertrauen, der barmherzig ist,
2. immer und wieder verzeihen,
3. uns allein oder mit andern einer Notsituation annehmen,
4. die Barmherzigkeit in ihrer sozialen Dimension erweitern und
5. Barmherzigkeit für die ganz Schöpfung.

Nach dem Abendgebet gab uns Frère Alois seine Gedanken zu diesen verschieden Themen mit auf den Weg. Er erzählte uns von seiner Reise vor und zu Weihnachten nach Syrien, wo er in Homs vor der Ruine einer Kirche mit den Bewohnern die Geburt Jesu feierte.

Er berichtet auch über das konkrete Handeln der Brüder, die vor kurzem eine christliche Familie aus dem Irak aufgenommen haben. Diese Familie hat sie nach Valencia begleitet. Gleichzeitig haben sie 11 junge Muslime aus Afghanistan und Sudan aufgenommen.

Barmherzigkeit ermöglicht es, dass Menschen aus verschiedenen Nationen und Religionen in Frieden zusammenleben können: „Wir alle möchten bei uns zu Hause in der eigenen Umgebung Zeugen des Friedens sein. Vergessen wir nicht, dass das Leben eines jeden Einzelnen von uns ein kleines Licht des Friedens werden kann, das im Dunkeln leuchtet – auch wenn die Flamme manchmal nur noch flackert.“ (Wort von Frère Alois am 31. Dezember; http://www.taize.fr/de_article19940.html)

Foto: Edith Weber-Sinner

Als wir dann am 1. Januar am Nachmittag unsere Gastfamilien verlassen mussten, fiel es manch einem schwer dieses warme und herzliche Klima zu verlassen. Die Teilnehmer haben sich bereits zum nächsten 28. Dezember in Riga verabredet, um dort am 39. Taizétreffen teilzunehmen.

Fränk STROCK
frank.strock cathol.lu
 
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