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Thailand 2014  
30. August 2014

Kirche in Thailand dem Heiligen Willibrord geweiht

Jugendliche auf Pilgerreise in Thailand

Erzbischof Jean-Claude Hollerich bei der Weihe des Altars (Foto: C. Hubert)

Die Sprache ist immer noch fremd, doch die Gesichter sind mittlerweile vertraut. In rund zwei Wochen wurden aus Fremden Freunde. Im besten Sinne des Wortes hat der Bau an der Kirche in Ban Huay Tong die Jugendlichen aus Luxemburg und ihre thailändischen Gastgeber zusammengeschweisst.

Und es ist schon beeindruckend, was aufgebaut wurde: Sand wurde geschleppt, Eimer mit Kiesel wurden weitergereicht, Erde wurde abgetragen und Wände wurden hochgezogen. Obwohl fast ausschliesslich schwere Arbeiten, so hat dies den Jugendlichen doch Spass gemacht. So kam es, dass Erzbischof Jean-Claude Hollerich am Samstag morgen, 30. August 2014, die neue erbaute Kirche konsekrieren und dem Heiligen Willibrord weihen konnte. Als die Töne der Springprozession in der Kirche erklangen und die Gläubigen gemeinsam tanzten, wurde klar, dass dank diesem Heiligen eine Brücke zwischen Luxemburg und Thailand gebaut wurde.

Doch bei allem Eifer der Jugendlichen: auch diese Kirche ist nur ein Bau aus Steinen. Viel wichtiger hingegen ist jedoch der Aufbau einer Kirche aus lebendigen Steinen, so der Bischof in seiner Predigt. Christen, die aus dem Glauben heraus ihr Leben gestalten, die Liebe Gottes spüren und weitertragen sind solche lebendigen Bausteine. Deshalb war es ihm eine besondere Freude, dass er drei Jugendlichen das Sakrament der Firmung spenden konnte.

Die ersten Jugendlichen werden am Sonntag wieder in Luxemburg erwartet. Es stellt sich die Frage nach dem, was bleibt. Lohnte sich der ganze Aufwand für eine solche Pilgerreise? Eins ist unbestreitbar: die Jugendlichen haben in Thailand einmalige Erfahrungen gemacht. Viele haben mehr über ihren Glauben nachgedacht als sie dies jemals zuvor getan haben. Einige haben Gottes Spuren erkannt und bekamen in seelsorglichen Gesprächen Hilfen an die Hand, um auch in ihrem Alltag diese Spuren zu entdecken. Wieder zurück in Luxemburg sind sie auf Erwachsene angewiesen, die den gemeinsamen Glauben vorleben und ihnen Begleitung anbieten können. Jeder, der die Frage nach dem Erfolg der Reise stellt, sollte sich deshalb angespornt fühlen, selbst zu diesem Erfolg beizutragen. So sind alle, Pilger und Daheimgebliebene gleichermassen, dazu aufgerufen, lebendige Bausteiner einer neuen Kirche zu sein.

 
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