Pastor Carlos Romário Arnold wechselt an die Mosel
Nach 20 Jahren in Hosingen beginnt Pastor Carlos Romario Arnold jetzt im Osten an der Mosel einen neuen Dienst im dortigen Pastoralteam.
Nach 20 Jahren in Hosingen, im Norden von Luxemburg, beginnt Pastor Carlos Romario Arnold jetzt im Osten, an der Mosel, in der „Par Musel a Syr Saint-Jacques“, in Grevenmacher einen neuen Dienst im dortigen Pastoralteam.
Am 1. Fastensonntag wurde Pastor Carlos Romário Arnold feierlich in Grevenmacher als neues Mitglied des Pastoralteams Grevenmacher begrüßt. Dechant Claude Bache stellte ihn im Gottesdienst der Gemeinde vor und hieß ihn herzlich willkommen. Am Ende der Eucharistiefeier ergriff Pastor Carlos selbst das Wort und gewährte einen persönlichen Einblick in seinen Lebens- und Glaubensweg.
Aufgewachsen ist er in Brasilien – in einem multikulturellen Umfeld, geprägt von deutsch- und italienischstämmigen sowie portugiesischsprachigen Familien. Diese Vielfalt, so betonte er, habe ihn gut vorbereitet auf die internationale und kulturell bunte Kirche in Luxemburg. Vor 28 Jahren wurde er im Bistum Novo Hamburgo in Südbrasilien zum Priester geweiht. Im 19. Jahrhundert waren seine Vorfahren als Hunsrücker nach Brasilien ausgewandert, von ihnen hat er auch die deutsche Sprache erlernt.
Vor 20 Jahren kam Pastor Carlos als „Fidei-donum“-Priester nach Luxemburg. Fast seine gesamte Zeit wirkte er im Norden des Landes, vor allem in Hosingen. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit war dort in den letzten Jahren die Seelsorge für die portugiesischsprachigen Gemeinden. Diese Aufgabe soll er nun auch im Osten Luxemburgs weiterführen und die Gemeinschaften in der Region Grevenmacher pastoral begleiten.
Heiliger Willibrord wird auch in Brasilien verehrt
Seinen Wohnsitz hat Pastor Carlos Arnold von der Kreizgass 18 in Hosingen in die Kreizgass 19 nach Wormeldingen verlegt – und blickt voller Vorfreude auf seine neue Aufgabe an der Mosel. Eine besondere Verbindung zu Luxemburg brachte er bereits aus Brasilien mit: In seiner Heimatdiözese Novo Hamburgo befindet sich das „Santuario Mãe de Deus“, der einzige Wallfahrtsort zur Muttergottes in Brasilien, an dem auch der heilige Willibrord verehrt wird – jener Glaubensbote, der für Luxemburg von herausragender Bedeutung ist. Der langjährige Direktor dieser Wallfahrtsstätte, Prälat Oskar Colling (1934–2018), Urenkel eines Luxemburger Auswanderers aus Vianden, überführte 1996 Reliquien des heiligen Willibrord dorthin. In Echternach vorbereitet wurden diese damals von Claude Bache. Nicht nur deshalb bezeichnet Pastor Carlos Arnold Dechant Claude Bach als guten Freund.
Pastor Carlos beschreibt sich selbst als offenen, kontaktfreudigen Menschen. Seine Tür – und auch sein Telefon – stünden jederzeit offen, sagt er. Entsprechend herzlich fiel auch die Begrüßung aus: Neben Dechant Bache hieß der Präsident des Pfarreirates „Par Musel a Syr Saint-Jacques“, Aloyse Schumacher, den neuen Seelsorger willkommen und überreichte ihm einen Präsentkorb. Mit einem Augenzwinkern konterte Pastor Carlos die guten Wünsche mit den Worten: „Ich bin ein Schumacher-Fan.“ Humor und Herzlichkeit bringt der neue Pastor also mit – beste Voraussetzungen für ein gutes Miteinander im Pastoralteam. Die Gottesdienstgemeinde dankte es ihm mit langanhaltendem Applaus und einem spürbar warmen Empfang in ihrer Mitte.
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