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Kirchenrechnungen, mehr als nur Zahlen

Der Bestand umfasst lückenlos die Rechnungsunterlagen seit 1840. (Ein Sommer mit dem Diözesanarchiv 6/9)

In der heutigen Ausgabe unserer Reihe über die Inhalte des Diözesanarchivs stellen wir Ihnen einen noch weitgehend unbeachteten Bestand vor. Gemäß den kirchenrechtlichen Bestimmungen waren die Kirchenfabriken dazu verpflichtet, der geistlichen Oberbehörde jährliche Kirchenrechnungen mit einer genauen Einnahmen- und Ausgabenrechnung sowie Belegen zur Prüfung und Genehmigung einzureichen.

Der Bestand umfasst lückenlos die Rechnungsunterlagen seit der Gründung des Apostolischen Vikariates im Jahre 1840. Er ist in zeitliche Serien unterteilt, die in alphabetischer Reihenfolge nach den Herkunftspfarreien geordnet sind. Die Kirchenrechnungen beschränken sich nicht auf das Festhalten von Einnahmen und Ausgaben sondern liefern darüber hinaus signifikante Informationen bezüglich finanzieller Transaktionen und Stiftungen. Darüber hinaus dokumentieren sie die Zusammensetzung des Kirchenfabrikrates.

Eine Digitalisierung dieses sehr umfangreichen und weitgehend noch unerforschten Bestandes ist bislang nicht erfolgt, er kann daher online noch nicht eingesehen werden. Die Unterlagen können jedoch über das Bestellsystem für die Einsichtnahme im Archiv angefordert werden.

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